SIP Open-day 2024

Zu einem 30. Geburtstag kann man schon mal gratulieren. Und ein Festchen feiern. In Landsberg am Lech beim größten Versender für Vespa-Teile, bei SIP, ist das Wort Festchen allerdings ein ganz kleines bisschen untertrieben. SIP feiert – und die Community kommt. SIP-Chef Ralf Jodl strahlt jedenfalls, als er sagt: „Vergangenes Jahr waren es um die 2000. Diesmal sind es deutlich mehr.“ Das Festchen jedenfalls ist ein Fest. Ein Vespa-Volksfest.

Sie kommen von überall her

Die Kennzeichen: Von überall her. Die Roller: Eine Bandbreite, die dir das Grinsen ins Gesicht treibt. Ein Querschnitt – fast – durch die kompletten beinahe 80 Jahre Vespa. Mit einem deutlichen Übergewicht bei dem, was Vespa immer ausgemacht hat: 1.234 – die Schaltroller-Fraktion. Und natürlich auch bei denen, für die es gerne ein bisschen mehr sein darf. Mehr Cavalli unter der Seitenbacke rechts. So viele wie Erich Oberpertinger, dem Edel-Tuner Egig aus der Nähe von Bozen, der sich anschickt, beim Open-day mit seinem neuesten Projekt die 100 PS zu knacken – mit 407 Kubik und einer Tröte, fast so lang wie der Roller selber – kriegt wohl kaum einer jemals hin. Und Egig hat nicht nur, wie die vielen anderen Anbieter rundum – Pinasco ist da, Nisa auch, Bitubo hat einen kleinen Stand, um nur ein paar wenige zu nennen – Leckereien für Motor, Kupplung und Getriebe im Gepäck, sondern auch Südtiroler Speck in Würfelchen.

Freundschaftliche Fachsimpeleien

Während sich lange Schlangen vor dem Prüfstand bilden, um entweder den nächsten Zenit der Ausbaustufe des selbst gebauten Motors zu feiern oder sein überraschendes Ableben im Drehzahl-Höhepunkt zu bestaunen, ist das Vespa-Volksfest zum SIP-Geburtstag eine bunte, komplett entspannte Familienfeier zwischen einem Stückchen Pizza, einer scharfen Wurst und einem Seidla Bier. Gewürzt mit traumhaften Bildern, die du unterm Helm mit nach Hause nehmen kannst. Und vielen freundschaftlichen Fachsimpeleien quer durch alle Genres der Szene.